Foto: Fraunhofer IBP

Bauschutt wird Rohstoff

Bautechnik, Technologie

Bauschutt ist kein Abfall, sondern Rohstoff. Mit dem neuen System „BauCycle“ zeigen Fraunhofer-Institute, wie sich auch feine Partikel wieder in den Kreislauf rückführen lassen.

Der Bausektor produziert allein in Deutschland jährlich enorme 54,6 Millionen Tonnen an Bauschutt unterschiedlichster Art. Mit gutem Willen betrachtet, werden davon zwar knapp 78 Prozent aufbereitet, aber derzeit landet vor allem die Feinfraktion komplett auf der Deponie. Gemeint sind damit Partikel mit Durchmessern zwischen 1 und 2 Millimetern. Weil gleichzeitig bautauglicher Sand zur Mangelware wird, entwickelt man an Fraunhofer-Instituten ein neues Recycling-System. Wie „BauCycle“ funktioniert und welches Potenzial das Verfahren eröffnet, zeigt dieser Beitrag.

Veröffentlicht in db 1-2/2018