Besenstrich und Greige – eine Putzfassade der Jetztzeit | Foto: Saint-Gobain Weber

Eigentlich ist Greige keine Farbe, sondern ein ganzer Farbbereich mit hoher Beliebtheit – zumindest in Kreisen von Architekten und Farbplanern. Warum eigentlich?

Greige muss für Normierer die Hölle sein. Wer gewohnt ist, in RAL-Farben zu denken, wird bei Greige gnadenlos stranden. Greige bewegt sich zwischen Grau und Beige, ist also ein warmtonig hinterlegtes Grau mit Spuren von Bunttönen. Irgendwie undefiniert, aber umso beliebter – das lässt sich soziokulturell erklären, aber auch ganz pragmatisch. Das sagen zumindest Farbplaner, die täglich mit Farben für Bauten und Interiors hantieren.

Eine Spurensuche für die deutsche bauzeitung 1-2/20